FG Münster regelt Zugriff auf Warenwirtschaftssysteme

So genannte Warenwirtschaftssysteme sind Gewerbetreibenden Fluch und Segen zugleich. Man freut sich über immer neue Funktionen, die das Gewerbe einfacher machen, andererseits gibt es immer mehr Anknüpfungspunkte für Finanzbehörden immer mehr vorhandene Daten abrufen zu wollen - auch die, die man freiwillig ins System gibt!

Rechtsformwahl für Rechtsanwälte: „PartGmbB versus Anwalts-GmbH“

Kanzleien bieten sich mit neuen Rechtsformen auch neue Möglichkeiten, die es gründlich zu prüfen gilt. Im Rahmen des Deutschen Anwaltstages befasst sich die Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht intensiv mit dieser Thematik.: „PartGmbB versus Anwalts-GmbH“ - Vor- und Nachteile aus gesellschafts-, steuer-, berufs- und versicherungsrechtlicher Sicht. Die Haftung zu beschränken haben beide zum Ziel. Was spricht aber für die eine, was für die andere Berufsausübungsform? Auf dem 66. Deutschen Anwaltstag werden sich die Referenten am Freitag, den 12.06., von 16.00 – 18.00 Uhr, im CCH – Congress Centrum Hamburg, dieser spannenden Streitfrage stellen und die unterschiedlichen Vor- und Nachteile aufzeigen. Ein Streitgespräch mit Einladung zur Diskussion!

BFH zu Schönheitsoperationen und Mehrwertsteuer

Also doch: Der V. Senats des Bundesfinanzhofes hat am 4. Dezember 2014, Aktenzeichen V R 16/12, entschieden, dass so genannte “Schönheitsoperationen” umsatzsteuerfreie Heilbehandlungen sind, wenn die "ästhetische Operation" aufgrund einer Krankheit, Verletzung oder eines angeborenen körperlichen Mangels indiziert war. Zur Entscheidung darüber reicht die Einsicht in anonymisierte Patientenunterlagen, wobei das Regelbeweismaß ist auf eine “größtmögliche Wahrscheinlichkeit” zu verringern ist.

Fragen zur Neuregelung der Erbschaftsteuer

"Inwieweit ist es nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2014 zulässig, verschärfende gesetzliche Änderungen bei den Verschonungsregelungen nach den §§ 13a und 13b des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) vorzunehmen, die auch Wirkung für Zeiträume vor dem 17. Dezember 2014 haben?" - Diese Frage stellte der LINKEN-Angeordnete Dr. Axel Troost Ende des Jahres an die Bundesregierung und befasst sich mit weiteren sich aufdrängenden Fragestellungen, die sich nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Erbschaftssteuer aufdrängen.

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