Aktuelles
Deutschland und die Schweiz unterzeichnen Steuerabkommen
Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und die Schweizer Finanzministerin Dr. Eveline Widmer-Schlumpf haben ein Steuerabkommen unterzeichnet. Mit dem Abkommen werden die seit Jahrzehnten zwischen Deutschland und der Schweiz offenen Fragen zur Besteuerung von Kapitalerträgen deutscher Anleger in der Schweiz gelöst.
Schweiz und Deutschland paraphieren Steuerabkommen
Das Bundesfinanzministerium gibt in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt:
"Die Unterhändler der Schweiz und Deutschlands haben heute in Bern die Verhandlungen über offene Steuerfragen abgeschlossen und ein Steuerabkommen paraphiert. Es sieht vor, dass Personen mit Wohnsitz in Deutschland ihre bestehenden Bankbeziehungen in der Schweiz nachbesteuern können, indem sie entweder eine einmalige Steuerzahlung leisten oder ihre Konten offenlegen. Künftige Kapitalerträge und - gewinne deutscher Bankkunden in der Schweiz unterliegen einer Abgeltungsteuer [Glossar], deren Erlös die Schweiz an die deutschen Behörden überweist. Zudem wird der gegenseitige Marktzutritt für Finanzdienstleister verbessert.
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steueranwaltsmagazin 3/2011
Die Themen im steueranwaltsmagazin 3/2011:
- "Die Zukunft des Güterstandswechsels als Gestaltungsinstrument" (Schenkel)
- "Wegfall des Art. 293 EG – Nachteil oder Chance?" (Beul)
- "Verlust der Verluste bei Abwärtsverschmelzung" (Ditges)
- "Schmiergeld an den Arbeitnehmer und die Rückforderung durch den Arbeitgeber aus steuerlicher Sicht" (Dikmen)
Steuerrecht beim Deutschen Anwaltstag
Die ARGE Steuerrecht präsentierte sich auf dem DAT 2011 wieder mit einem auf die anwaltliche Tätigkeit bezogenen Thema. Im anwaltlichen Arbeitsalltag stellen sich umsatzsteuerliche Fragen, sobald der Anwalt von Deutschland aus für einen ausländischen Mandanten tätig wird. Zu entscheiden ist, ob die konkrete Leistung mit deutscher Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen ist, ob die Regelungen über die Umkehr der Steuerschuld ("reverse charge") eingreifen oder ob es sich um eine insgesamt nicht steuerbare Dienstleitung handelt.
§ 8c KStG auf dem Prüfstand
Seit dem 24. Mai 2011 liegt die schriftliche Fassung eines umfangreichen Beschlusses des Finanzgericht Hamburg vor, in dem sein 2. Senat darlegt, weshalb er die Vorschrift des § 8c Körperschaftsteuergesetz (KStG) für verfassungswidrig hält. Worum geht es in diesem Musterprozess, dessen Ausgang von der Fachöffentlichkeit mit Spannung verfolgt wird? Diese Vorschrift regelt die Folgen der Veräußerung von Unternehmen bzw. Anteilen an Unternehmen, bei denen Verluste entstanden sind, die grundsätzlich steuerlich auf zukünftige Veranlagungsjahre vorgetragen werden können.
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